Kubota KAIZEN zu Besuch in Idar-Oberstein

Bereits im April 2015 ist unser Kunde Kubota mit der Anfrage an den Vertrieb heran getreten, ob es möglich sei, eine Besuchergruppe von rund 30 ausgewählten, japanischen Lieferanten zum Thema Austausch von Produktions-vorteilen und Verbesserungsmaßnahmen im Rahmen ihrer fünftägigen Europareise bei Wayand zu empfangen. Die Besucher sind Mitglieder einer Kaizen-Community.

Im Japanischen bedeutet KAI = Veränderung/Wandel und ZEN bedeutet = zum Besseren. Gemäß der Philosophie des Kaizens weist nicht die sprunghafte Verbesserung durch Innovation, sondern die schrittweise erfolgende Perfektionierung des bewährten Produkts den Weg zum Erfolg. Dabei wird davon ausgegangen, dass der wirtschaftliche Erfolg das Ergebnis von Produkten und Dienstleistungen ist, die mit ausgezeichneter Qualität höchste Kundenzufriedenheit erzielen. Aus dieser Überzeugung leitet sich die stetige Suche nach Verbesserung auf allen Ebenen eines Unternehmens als Kernfunktion eines Kaizen-Programms bzw. kontinuierlichen Verbesserungs-prozess (KVP) ab. So wurden die Japaner zusammen mit Vertretern des Einkaufs von Kubota Zweibrücken am 05.10.2015 nachmittags im Werk 2 in Herrstein in Empfang genommen. Das Empfangs- komitee von Wayand bildeten Carlos Santos (Werkleitung), Michael Jost (Projektmanagement), Marc Rothfuchs (Technischer Vertrieb) und Christina Müller (Assistentin Vertriebsinnendienst). Den Anfang machte der Werkleiter mit einer ausführlichen Präsentation der Wayand AG, insbesondere den Anwendungen für Land- und Baumaschinen und des damit verbundenen DCPD-Fertigungsprozesses. Aufmerksam und wissbegierig lauschten die japanischen Besucher seinen Ausführungen und machten allerhand Notizen. Im Anschluss gab es einen kleinen Snack mit asiatisch angehauchten Häppchen des Cateringteams des Landgasthauses Böß. Gestärkt ging es weiter mit einer in zwei Gruppen eingeteilten Werksführung durch den Gesamt-fertigungsprozess in Herrstein, unter der Leitung von den Herren Santos und Rothfuchs, mit Unterstützung von Kubotaeigenen Dolmetschern. Abschließend wurden die Besucher noch verabschiedet und setzten ihre Rundreise am Abend fort in Richtung Belgien.

Christina Müller, Vertriebsinnendienst

Von | 2018-02-26T21:01:21+00:00 22. November 2017|Allgemein|