50years 2017-11-23T10:48:43+00:00

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VOR ALLEM ANDEREN

Vor 50 Jahren hat Hans-Jürgen Wayand mit seinen Ideen und seiner unternehmerischen Leistung eine Tür zur Zukunft geöffnet. Den heutigen Wirtschafts- und Automotive-Fertigungsstandort Idar-Oberstein hat Wayand als Unternehmen von Anfang an entscheidend mitgeprägt. In den 1960er Jahren zählte Hans-Jürgen Wayand mit seiner Firma nicht nur zu den Pionieren in der Fertigung von formgebenden Kunststoffbauteilen für die Automobilindustrie. Sein Erfolg und das stetige Wachstum zeigten auch anderen Unternehmen vor Ort die neuen Chancen auf, die der expandierende Markt der Automobilzulieferindustrie bot. In der Folge stiegen auch andere Firmen mit ihrem ganz spezifischen und über die Jahre perfektionierten Fertigungs-Know-how aus dem Bereich der traditionellen Schmuckherstellung und Edelsteinbearbeitung in diesen Markt ein. Das zumeist als Stadt des Schmucks und der Edelsteine bekannt gewordene Idar-Oberstein ist heute Standort eines bedeutenden Automotive-Clusters und damit ein wichtiges  Kompetenzzentrum der  Automobilzulieferindustrie in Rheinland-Pfalz.

Gleich mehrere Unternehmen und Produktionsbetriebe großer Konzerne haben hier ihren Sitz und beschäftigen in der Stadt und im Landkreis Tausende von qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Gerade auch für Wayand sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bis heute ein ganz wesentlicher Erfolgsfaktor. Seit 50 Jahren hat Wayand Tausenden von Beschäftigen einen sicheren Arbeitsplatz — häufig bis zum Ruhestand — und Hunderten von Auszubildenen eine berufliche Perspektive gegeben. Für das Engagement, die Tatkraft und die oft jahrzehntelange Verbundenheit zum Unternehmen danken wir unserer gesamten Belegschaft und auch allen ehemaligen Beschäftigten des Hauses. Ein besonderer Dank gebührt darüber hinaus auch unseren langjährigen Erfolgspartnern im In- und Ausland sowie vor Ort. Vor allem danken wir unseren Kunden für das langjährig entgegengebrachte Vertrauen und die Wertschätzung für unsere Arbeit und unserer Produkte.

Cool Timeline

2017

Mit dem Bau eines neuen Werkes, einer automatisierten Lackieranlage und eines neuen Logistik-Centers gelingt ein beispielhafter Sprung nach vorne.
2015

Das Unternehmen geht gestärkt aus der Krise hervor und ist wieder auf der Erfolgsspur. Um die Spitzenposition aktiv zu behaupten, muss weiter expandiert werden.  
2008

Aus der Wayand GmbH wird die Wayand AG. Ein erfahrenes Führungsteam aus dem eigenen Haus nimmt die  Vorstandsaufgaben wahr und beginnt eine konsequente Neuausrichtung.
2007

Die Finanzkrise hinterlässt Spuren. Umsatzeinbußen und Unwägbarkeiten in der Vorausplanung erzwingen ein erneutes Umsteuern.
2005

Wayand beginnt eine komplette Neustrukturierung. Organisation und Prozesse werden optimiert. Die Lieferketten und Lieferzeiten werden verkürzt.
2000

Der Ergebnisdruck nimmt zu. Die Kooperation mit Zender wird beendet. Das eigene Vertriebsteam erschließt jetzt auch den neuen Markt der Land- und Baumaschinen.
1999

Michael Wayand kommt in die Geschäftsführung der Wayand GmbH. Das Unternehmen etabliert sich als Full-Service-Anbieter mit eigener Lackierung.
1995

Die deutsche Wiedervereinigung sorgt für einen wahren Auto- Boom. Wayand ist im After-Sales-Markt führend und wird Serienlieferant großer europäischer Autohersteller.
1990

Die Produktpalette wird erweitert und im neuen Werk in Herrstein startet die Fertigung von sportlichen Leichtmetallfelgen.
1986

Die Aufgaben wachsen und die Wayand GmbH bezieht das neue Werk 2 im nahegelegenen Herrstein um die Produktion zu erweitern.
1983

Die Personengesellschaft wird in die Wayand GmbH umgewandelt. Zugleich wird das Spritzguss-Verfahren dauerhaft etabliert.
1980

Im Industriegebiet in Idar-Oberstein Georg-Weierbach wird das erste größere Werk errichtet und die gesamte Fertigung der Bauteile dorthin verlagert. 1981 |  Michael Wayand, der Sohn des Firmengründers, kommt nach abgeschlossener Ausbildung in das Führungsteam des Unternehmens.
1976

Aufgrund des eigenen motorsportlichen Engagements und der Begeisterung für Autos gründet Hans-Jürgen Wayand in Idar-Oberstein sein Unternehmen.
1975

Wayand steigt in den Bau von GFK- Karosserieteilen ein und nutzt eine Kooperation mit der Firma Zender in Mühlheim-Kärlich für den Vertrieb.
1970

Die erste Firmenerweiterung steht an. Neue Mitarbeiter werden eingestellt. Die Fertigung von Auto-Mittelkonsolen und Stahl-Überrollbügeln startet.